Mittwoch, 14. Oktober 2009

And the Winner is...?

Samstag mittag ging es mit Christoph erstmal in die Stadt zum MAX Burger essen...suppi lecker. Hab mir sowas wie ne "junior tüte" geholt und bekam ne DVD "Teletubbies im Schnee", ein 71 minuten langer Teletubbie-Film als Kinderspiel. Super! Sonst wurde viel gelernt, denn am Freitag nächste Woche steht die schwere Klausur an. Abends nach dem Deutschlandspiel war allerdings nichtmehr viel mit lernen, da Rui, mein portugiesischer Nachbar zu seinem 37. Geburtstag rund 40 leute eingeladen hat und wir alle zusammen 10kg spaghetti bolognese gegessen haben mit sämtlichen kleinen Snacks dazu. Danach ging ich noch zu Jana, wo die Gastgeberin noch Christiane, Rafael, Susi und mich zum Filmgucken eingeladen hat. Sonntag stand dann dafür wieder im Zeichnen der anstehenden Klausur. Dienstag abend gab es für alle Austauschstudenten ein Programm namens "Night-Orienteering". Dies ist eine typisch Schwedische "Sportart" bei der man sich in Gruppen aufteilt und im Wald verschiedene Stationen ablaufen muss in möglichst kurzer zeit. Dabei bekommt jede Gruppe einen "Schlüssel", den man an jeder Station in eine Elektronische Vorrichtung reinstecken muss und dann wird der Schlüssel für die nächste Station freigeschalten. Total Hightech! Und dies wird sogar schon bei Kindern in der Schule gemacht. Jeder Schwede hat dies schon mehrmals in seinem Leben getan. Der Vorteil dabei: So lernt jeder ne Karte zu lesen und kann sich orientieren...wäre vielleicht nicht so schlecht für manch weiblichen Beifahrer (Nein Jule, ich meine dich damit natürlich nicht! Ich red nur voom allgemeinen Problem der Frauen bei Straßenkarten). So waren Christoph und Ich das Team "Supreme", benannt nach dem leckeren Burger bei MAX. Jeder bekam eine Karte mit den verschiedenen Stationen drauf, die wir dann besuchen mussten. Dabei ging es über Trampelpfade oder quer durch den Wald. Insgesamt gab es rund 45 Gruppen, davon stellte unsere kleine Deutsche Runde bereits 4 Gruppen die wiederum untereinander im Wettkampf standen. Welche dieser 4 Gruppen die schnellste sein wird, bekommt Süßigkeiten als Preis. Dies war der Ansporn für Christoph und mich uns zu beeilen und so joggten wir die ganze Zeit bei -2°C. Der Lohn: DER SIEG! In 28:41min haben wir alle Stationen besucht und die anderen deutschen Gruppen um viele viele Minuten abgehängt. Die Gruppe nach uns im Innerdeutschen Wettkampf brauchte über 40 Minuten. Insgesamt waren wir von den ersten 40 Gruppen die ins Ziel kamen die Schnellsten! Ob von den letzten 5 Gruppen eine schneller war als wir, erfahren wir die Tage auf der Homepage des Buddyprogrammes (Die Gruppen starteten nicht zeitgleich, damit wirklich ejde Gruppe auf sich gestellt ist). Aber ich bezweifel es. Damit dürfen Christoph und ich uns wohl GESAMTSIEGER nennen, aber dies werdet ihr dann schon noch lesen wenn es offiziell ist. Hoffen wir mal das wir uns außer Gummibärchen, Keksen und Toblerone (die Süßigkeiten der anderen 3 deutschen Gruppen) keine Erkältung eingefangen haben, denn wir waren schon sehr sehr verschwitzt. Immerhin waren wir sehr dick angezogen, dank der Temperaturen.
Zum schluss lade ich noch ein paar bilder von der Elchfarm hoch, die Christoph mit seiner Spiegelreflexkamera geschossen hat.

Samstag, 10. Oktober 2009

DIe letzten warmen Sonnenstrahlen

Wie ich hörte hats in der Heimat am Mittwoch noch Temperaturen von rund 27 Grad gehabt...nobel nobel. Bei mir kletterte das Thermometer aber auch nochmal hoch, auf ganze 7°C ! Man konnte also fast schon im Pulli draussen rum laufen, aber nur fast. Viel von dem warmen Sonnenstrahlen hatte ich allerdings nicht, da ich gerade viel für die Uni nachholen muss, was in den letzten zwei Wochen nicht gemacht werden konnte. Am Mittwoch Abend waren wir dann noch alle bei Hannah zum Cocktailabend eingeladen. Der Donnerstag stand ganz in Zeichen der Uni. Da ich in zwei Wochen eine wichtige Klausur schreibe habe ich abends gelernt und konnte (und wollte auch nicht) mit den anderen abends zum Karaokesingen gehen. Aber dafür sozialisierte ich mich dann am Freitag abend wieder bei einer Geburtstagsfeier einer Französin die letzte Woche 20 Jahre alt wurde und nun endlich auch in der "System Bolaget", dem "Alkoholhaus" einkaufen gehen kann. Denn Alkohol kann man nicht in Supermärkten kaufen, dazu gibt es extra Geschäfte. Und dieser Alkohol ist erst ab 20 Jahren erwerblich, daher musste dies auch gefeiert werden. Was gabs noch? Hmm hier in Schweden wird die Vergabe der Nobelpreise sehr genau mitverfolgt, schließlich ist es meist die einzige Möglichkeit, dass die Schweden mal in der Internationalen Presse erscheinen. Ebenso die Norweger die mit ihrem Friedensnobelpreis am Freitag für genug Aufregung gesorgt haben. Zweifellos eine umstrittene Wahl, meine Stimme hätte eher dieser Beitrag hier bekommen. Bitte zuende gucken! Sehr beeindrucken wenn 21.000 Menschen das selbe tun.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Sascha der Medienguru

Nachdem ich vor 5 Wochen in der Zeitung kam, bin ich nun auch auf der Internetpräsenz der Universität Umea vertreten. Einfach HIER draufklicken und schon kann man ein Bildle von mir betrachten. Was geht sonst so? Tagsüber viel in der Uni sitzen und Karten am Rechner erstellen. Heute abend war ich dann bei Eva und habe zusammen mit ihr, Daniel und seiner Freundin die gerade noch zu Besuch ist Hirschgulasch mit Klösen gegessen und als Nachtisch gab es von mir spendiertes Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Hab mal die Tage mal mein Zimmer fotographiert um euch mal einen kleinen Einblick zu geben wie es hier in meinem Wohnheim so aussieht. In den nächsten Tagen werden Fotos von Küche und Korridor folgen.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Elche streicheln !

Gestern sind haben wir (Christiane, Christoph, Katjana + Freund, Jana, Jule, Pia, Rafael, Susi und ich) uns zwei VW Golf gemietet und sind damit zur knapp 60km entfernten Elchfarm gefahren. Dort wurde uns dann für 12 Euro Eintritt eine kleine Bilder-Show auf einer Leinwand über die Elche gezeigt und eine kleine "Museumsführung" wo uns ein Mann etwas über die Geschichte der Elche in Schweden und der Welt erzählte. Er Zeigte uns auch einige Riesengeweihe, die eine Spannweite von rund 2m hatten. Insgesamt kann man rund 40 dieser Teile dort besichtigen. Jedes Jahr werfen die Elche ihr Geweih ab und bekommen ein neues. Dadurch hat ein Elch der schon 10 jahre dort lebt, eine große Sammlung an Geweihen hinterlassen. Museum und Diashow dauerten zusammen rund eine Stunde. Dann ging es ins Gehege, wo sich 2 junge ELche finden ließen sowie zwei Ausgewechsene Elche. Die Elchfarm bietet noch ein paar mehr Elche aber diese sind zu scheu und waren nicht zu sehen. Dafür konnte man die großen dann streicheln, was Jule auch als allererste getan hat. Ich hatte ein wenig zu viel Respekt vor diesen Riesen. Als wir dann am abend wieder in Umea ankamen, gingen wir noch ins "Godis huset", übersetzt "Süßigkeiten Haus". Dort gibt es eine riesen Auswahl an süßigkeiten, die man sich in kleine Tüten füllen kann, ähnlich wie auf nem Volksfest, nur einiges billiger. Hier kosten die 100g zwischen 60 Cent (in jedem Supermarkt gibts sowas) und 89 Cent im Godis huset. Aber die Auswahl dieses Ladens schlägt die Supermärkte bei weitem, wie man auf dem unteren Bild sehen kann. Am Sonntag verabschiedete ich leider Jule am Flughafen, da die 11 tage in Umea mit ihr nun rumwaren und in der Heimat wieder Uni und Arbeit auf sie warten. Sehr schade, aber in knapp 2 Monaten bin ich ja dann wieder in Würzburg. Den Rest vom Sonntag verbrachte ich mit Putzen und Kuchenessen bei Christiane, die zum Fika eingeladen hat um den selbstgemachten Streußelkuchen mit anderen zuteilen.

Unten rechts ist ein video wie Jule einen Elch streichelt :)

Donnerstag, 1. Oktober 2009

KAAALT

Nicht viel passiert die Tage. Die Woche tagsüber Uni, abends eher nen ruhigen. Gestern waren Christoph und Jana zum Köttbullar dagewesen, heute abend sind wir alle ins MAX Burgeressen gewesen. Mehr gibts grad nicht zu erzählen, außer das es schon seeehr kalt ist (siehe Bild)!

Bis die tage
Sascha

Dienstag, 29. September 2009

Der erste Schnee !

Da ist er nun...wir schreiben Montag den 28. September 2009. Als Jule und ich mittags in die Stadt laufen wollten begann es plötzlich zu regnen. Wettervorhersage: Leicht bewölkt, Regenrisiko 10%. Wenige meter vor meiner Haustüre standen wir unter einem kleinen Dach und warteten darauf, dass es aufhört. Doch es regnete sich ein. Und aus regen wurde Hagel und aus Hagel wurde dann auch kurzzeitig Schnee. Als wir dann beschlossen weiterzulaufen guckte Jule mich entsetzt an und zeigte auf ihre Hose...tatsächlich, es war Schnee! Der Schneeregen hatte dann einige kleine Flocken mitgebracht die sich gut erkennbar auf Jules brauner Hose niederließen. Ihr könnt euch ja dadurch auch vorstellen das es hier nicht wirklich angenehme Temperaturen sind. Und das ende September :/. Nachts kletter das Thermometer auf teilweise -1° und auch tagsüber erscheint einem die Temperatur durch den sehr kalten Wind nicht wirklich wärmer, auch wenn die Anzeige einem 5 grad vorspielt. Der Herbst der gerade mal 4 Wochenandauerte verabschiedet sich nun und der Winter zieht langsam ein. Ein paar Kilometer westlich von Umea schneite es auch stärker, auch heute, am Dienstag, sagte die Vorhersage Schnee voraus für die westlichen gebiete von Umea. Der Winter kommt und schickt nun seine Vorboten. Die nördliche geographische Lage und kalte Polarluft werden mich bald in den brutalen und sehr langen Winter schicken. Am Dienstag gingen wir dann endlich in die Stadt, da wir es am Montag doch nur bis zur Universität geeschafft haben, Witterung sei dank. Ein wenig bummeln, Burgeressen im MAX und abends dann einen gemütlichen bei mir machen. Fast gemütlich...denn das Wasser wurde uns ab 13uhr abgestellt, und geht jetzt um 23.15 immernoch nicht. Hoffen wir mal das es morgen wieder geht. Bauarbeiten haben in der Nähe die Wasser-Pipeline durchtrennt und dadurch sind nun einige tausend Nachbarn in meiner Umgebung ohne Wasser. Freundlicherweise hat die Wasserverwaltung 3 kleine Behälter ausgestellt, wo sich jeder mit Flaschen und eimern bewaffnet anstellen darf und sich ein wenig Wasser mitnehmen kann, damit man wenigstens die Toilette benutzen kann. Duschen geht auf jedenfall nicht. So standen wir beide dann mti zwei EImern und zwei Flaschen in der hand in einer schlange und warteten darauf das wir was vom kleinen Kuchen abbekommen. Zustände wie nach dem Krieg...echt merkwürdig. In Deutshcland würde man solange arbeiten bis die Wasserversorgung wieder hergestellt sei.

Sonntag, 27. September 2009

Elche, Seen, Bäume Bäume Bäume

Am Donnerstag kam Jule mit dem Flieger in Umeå an und wir holten uns am Freitag morgen gleich ein motorisiertes Gefährt um übers Wochenende die Gegend in und um Umeå unsicher zu machen. Da es allerdings im Umkreis von 700km keine sehenswerte Stadt gibt, waren wir dazu gezwungen einfach durch die Gegend zu fahren und die kleinen "Sehenswürdigkeiten" mitzunehmen. Dazu zählten untere anderem die Stromschnellen in Vindeln, die im Winter zufrieren und dann sicherlich spektakulär aussehen, jetzt hält sich die Begeisterung dafür noch in Grenzen, schön anzusehen sind sie aber jetzt schon. Wir wollten ursprünglich eine Elchfarm, 50km von Umeå entfernt besuchen. Allerdings fand am Samstag und Sonntag dort eine Hochzeit statt und somit hatte diese geschlossen. Trotzdem fuhren wir dorthin um vllt den einen oder anderen Elch vom Zaun aus zu sichten. Und tadaaaa wir konnten auch drei sehen. Einer von ihnen hatte sogar ein prächtiges Geweih. Vielleicht fahren wir nächsten Samstag nochmal mit ein paar anderen deutschen Austauschstudenten dorthin um die Dinger dann mal wirklich nah zu sehen, denn normalerweise kann man sie auch streicheln und wenn sogar auf ihnen reiten, wenn man klein genug ist. Sonst fuhren wir viel herum und sahen außer einer Menge Seen, unzähligen Wäldern und vielen Flüssen keine Tiere. Leider auch keine Rentiere, die es hier in der Region in Massen gibt...eigentlich :/. Nun sind wir aber auch froh nach 3 Tagen Auto mal wieder was von der Stadt zu sehen, denn die ganze Zeit nur Bäume, Bäume, Bäume ist dann auch nach einigen hundetr Kilometern nichtmehr so spannend.
Abends war dann am Freitag und Samstag jeweils eine Korridorparty angesagt, zuerst bei Anna, dann bei Daniel&Eva.

Dienstag, 22. September 2009

Die Wildnis ruft!

Am Wochenende gingen Daniel Eva und ich früh raus um den Tavelsjöleden zu bewandern, ein rund 40km langer Wanderweg der an vielen kleinen und großen aber vorallem schönen Seen vorbeiführt. Damit wir möglichst viel von der Natur sehen began der Samstag um 7uhr an der Bushaltestelle von wo aus wir kostenlos ein paar Kilometer landeinwärts fuhren. Normal hätte die Fahrt rund 3 Euro gekostet, aber da man die Bustickets nur mit Kreditkarte oder Handy bezahlen kann und der Busfahrer noch neu war und mit der Technik nicht so zurecht kam, fuhren wir umsonst ;-). Die Säulen der Gesellschaft in Schweden basieren nur auf diesen beiden technischen Erfindungen, ohen diese geht hier oben garnichts. Als wir dann nach 20 minuten Fahrt an einem kleinen Ort namens Hissjön ausstiegen suchten wir den Wanderweg der uns durch die Natur führen sollte. Nach 2 Stunden Sucherrei gaben wir auf und liefen auf der Landstraße lang, bis sich der Wanderweg irgendwann mal kreuzen sollte. Nach guten 2 1/2 Stunden kam er dann auch tatsächlich! Wie sich rausstellte, haben die uns vom Touristenbüro eine alte Wanderkarte mitgegeben und es nun einen neuen Wanderweg gibt. Kein wunder das wir ewig und vergebens vorher suchten. Aber dann gings richtig los! Über Stock und Stein mitten durch die Wildnis, vorbei an den erwähnten Seen und der Einsamkeit des Nordens, weg von der Zivilisation. Gegen 16uhr fanden wir eine kleine Hütte direkt an einem See gelegen, mit Feuerstelle und einer idylischen Landschaft. Hier sollten wir uns niederlassen und die Nacht verbringen! Wir sammelten dann viel Feuerholz, speziell Daniel zeigte dabei seine Forstwirtschaftlichen Qualitäten und sammelte wie ein Verrückter! So machten wir ein Feuer in der Feuerstelle die sich in der Mitte der kleinen Hütte befand und heizten uns den ganzen Abend mit ordentlich Feuer ein und grillten diverse Würstchen und Brötchen. Das einheizen war auch wichtig, da die Hütte nur drei Wände hatte und zu einer seite offen war. Am Abend hörte man dann auch noch ein paar Schüsse im Wald, die wohl einem Elch galten der nun bereits in irgendeiner Tiefkühltruhe lagert und gekauft werden kann, denn gerade ist Jagtzeit für Elche. Während dem Grillen erzählte mir Daniel als Geographiedozent in Würzburg viele lustige Geschichten über seine Kollegen und erfreute Eva und mich mit ulkigen Geschichten aus seinem Leben. Da wir alle nicht so viel Getränke mitgenommen haben, machten wir uns noch mit Seewasser und mitgebrachten Teebeuteln Tee. Gegen halb zwölf ließen wir das Feuer langsam ausbrennen und verkrochen uns in die Schlafsäcke. Die Nächte sind in hier im hohen Norden mittlerweile sehr kalt und gehen auf 3 bis 4 Grad runter. Nach einer mehr oder weniger unbequemen Nacht machten wir morgens wieder ein Feuerchen und grillten zum Frühstück die restlichen Würste. Danach liefen wir weitere fünf stunden durch die Natur bis zur Endhaltestelle unserer Wandertour wo wir dann auf den Bus Richtung Umea warteten. Es war ein anstrengendes, aber super lustiges Wochenende mit den beiden das sich wirklich gelohnt hat!



Hier ein Video von der Wanderung

Samstag, 19. September 2009

Alarm ertönt, ein großer knall und die Erde wackelt

Was hat die Überschrift mit meinem Wald zutun, auf den ich aus meinem Fenster blicke? Viel! Denn dieser kleine Abschnitt Wald wird gerade gerodet, damit nächstes Jahr im August dann dort eine neue Sport-Arena steht. IN MEINEM WALD!! :/ Täglich ab 8uhr hört man dann Sirenen ertönen, ein lautes Piepen und kurze Zeit später knallt es. Die Fenster wackeln, das Bett vibriert und ich werde wach. So spielt es sich jeden Tag in dieder Woche ab. *Ich pack mal kurz den Geographen aus* Die Erde in skandinarvien ist noch sehr jung und daher nicht wirklich dick. Das hat zur Folge das in den bodennahen Erdschichten große Gesteinsbrocken vorkommen. Diese müssen jetzt stück für Stück weggesprengt werden, damit man das Stadion auch tief in den Boden reinbauen kann. *Schublade öffne und den Geographen drin verstecke* Leider meint das größte Sportzentrum Europas, das IKSU, das sich vor meiner Haustüre befindet, dort nun ein Stadion zu bauen und daher habe ich nun manchmal baulärm in 300m Entfernung...weg ist die idylle :/
Was passierte sonst noch so die Tage? Ich war viel mit Uni beschäftigt und in der freien Zeit die ich tagsüber mal hatte, unternahm ich eine Radtour in das gewerbegebiet Umeas. Und fand den größten Intersport Europas...YEAH! Erstmal drin verlaufen, aber die haben wirklich jeden Scheiß. Dort werd ich nächsten Freitag nochmal reingucken und mir vllt ne feine warme Fleecejacke von MCKinley kaufen, die gibts dort sehr günstig (25 Euro!). heute abend gabs dann noch ne kleine Party bei Susi, die viel anzubieten hatte da ihre Mutter ihr sauviel nahrungsmittel und vorallem alkohol mitgab. Aber um eins war ich auch wieder zurhause, denn ich muss nachher um 6uhr wieder aufstehen da eine Wandertour mit Daniel und Eva in den Wäldern ansteht und ich erst am Sonntag am späten Nachmittag heimkehren werde. Bis dahin, alles gute!

Dienstag, 15. September 2009

Saunieren macht Spaaaß

Heyho, die Tage an denen ich in meinem Blog schreibe werden immer geringer, was größtenteils mit dem steigenden Uniaufwand zutun hat. Nichtsdesto trotz fasse ich mal diel etzten drei Tage zusammen. Am Sonntag gab es mittags wie immer einen Fika im Skogis, danach war ich noch kurz einkaufen und am Abend habe ich alle zur Sauna bei mir eingeladen. Zu neunt saßen und schwitzten wir dann in meiner Wohnheimseigenen Sauna die man sich immer kostenlos mieten kann. Nach zwei Stunden saunieren waren wir dann alle müde und schlapp und alle begaben sich wieder nachhause. Aber es tat wirklich gut! Als ich abends dann in meinem Zimmer stand, fühlte ich mich richtig vitalisiert und merkte wie gut mit die Sauna tat! Ab jetzt wird es jeden zweiten Sonntag einen saunaabend bei mir geben. Der Montag..hmm..da is eigentlich nichts spannendes passiert, soweit ich weiß. Viel Uni und abends ne Stunde joggen gewesen, sonst nichts. Am Dienstag fuhr ich mit Eva ins Touristenbüro in der Stadt um uns nach einem geeigneten Wanderweg für das Wochenende zu erkundigen. Unser Ziel ist es von Freitag bis Sonntag den rund 35-40km langen Wanderweg zum Tavel-See entlang zuwandern. Mittags war dann wieder Uni angesagt, ehe es danach zu Susi zum fika ging.