Dienstag, 29. September 2009
Der erste Schnee !
Da ist er nun...wir schreiben Montag den 28. September 2009. Als Jule und ich mittags in die Stadt laufen wollten begann es plötzlich zu regnen. Wettervorhersage: Leicht bewölkt, Regenrisiko 10%. Wenige meter vor meiner Haustüre standen wir unter einem kleinen Dach und warteten darauf, dass es aufhört. Doch es regnete sich ein. Und aus regen wurde Hagel und aus Hagel wurde dann auch kurzzeitig Schnee. Als wir dann beschlossen weiterzulaufen guckte Jule mich entsetzt an und zeigte auf ihre Hose...tatsächlich, es war Schnee! Der Schneeregen hatte dann einige kleine Flocken mitgebracht die sich gut erkennbar auf Jules brauner Hose niederließen. Ihr könnt euch ja dadurch auch vorstellen das es hier nicht wirklich angenehme Temperaturen sind. Und das ende September :/. Nachts kletter das Thermometer auf teilweise -1° und auch tagsüber erscheint einem die Temperatur durch den sehr kalten Wind nicht wirklich wärmer, auch wenn die Anzeige einem 5 grad vorspielt. Der Herbst der gerade mal 4 Wochenandauerte verabschiedet sich nun und der Winter zieht langsam ein. Ein paar Kilometer westlich von Umea schneite es auch stärker, auch heute, am Dienstag, sagte die Vorhersage Schnee voraus für die westlichen gebiete von Umea. Der Winter kommt und schickt nun seine Vorboten. Die nördliche geographische Lage und kalte Polarluft werden mich bald in den brutalen und sehr langen Winter schicken. Am Dienstag gingen wir dann endlich in die Stadt, da wir es am Montag doch nur bis zur Universität geeschafft haben, Witterung sei dank. Ein wenig bummeln, Burgeressen im MAX und abends dann einen gemütlichen bei mir machen. Fast gemütlich...denn das Wasser wurde uns ab 13uhr abgestellt, und geht jetzt um 23.15 immernoch nicht. Hoffen wir mal das es morgen wieder geht. Bauarbeiten haben in der Nähe die Wasser-Pipeline durchtrennt und dadurch sind nun einige tausend Nachbarn in meiner Umgebung ohne Wasser. Freundlicherweise hat die Wasserverwaltung 3 kleine Behälter ausgestellt, wo sich jeder mit Flaschen und eimern bewaffnet anstellen darf und sich ein wenig Wasser mitnehmen kann, damit man wenigstens die Toilette benutzen kann. Duschen geht auf jedenfall nicht. So standen wir beide dann mti zwei EImern und zwei Flaschen in der hand in einer schlange und warteten darauf das wir was vom kleinen Kuchen abbekommen. Zustände wie nach dem Krieg...echt merkwürdig. In Deutshcland würde man solange arbeiten bis die Wasserversorgung wieder hergestellt sei.




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