Der Dienstag war recht unspektakulär, morgens Uni und Mittags geputzt. Am Abend haben wir zu 8. bei mir Pfannkuchen gemacht. Damit haben wir nun auch mal meine Küche eingesaut und eingeweiht. Lang ging der Abend allerdings nicht, da die meisten von uns am nächsten morgen um 5uhr früh rausmussten, denn wir wollten mit der Fähre auf eine Insel fahren. Gesagt - Getan. Wir trafen uns kurz nach 6 uhr an einer Bushaltestelle und fuhren zum Meer. Die Busfahrt kostete hin und zurück nur rund 8 Euro, die Fähre war jeweils umsonst. So fuhren wir bei kühlem Wind aufs Meer hinaus. Je weiter wir uns vom Land entfernten, desto stärker wurde die See mit ihren reißenden Fluten. Die kleine Fähre die die 50 Einwohnerstarke Insel versorgt war sehr klein und schaukelte unheimlich stark auf dem Wasser! Es ging extrem hoch und runter an den Seiten, so das der Großteil sich dazu entschloss sich das Spektakel von Deck des Bootes aus anzuschauen, da den meisten im Innenraum schlecht geworden ist, ständig das Wasser ans Fenster peitschen zu sehen. Oben an Deck wich die Übelkeit aller Reisenden einem Adrenalinkick, denn jeder war so sehr damit beschäftigt sich festzukrallen wie es nur ging, damit niemand über Bord flog. Als ich dann meine Kamera mal unter großer Anstrengung aus der Jackentasche ziehen konnte, kam eine riesige Welle und peitschte quer über das ganze Deck, so das alle, und insbesondere ich der an der Seite saß, sehr nass wurden. Einen kurzen moment später kam eine Riesenwelle die das Schiff in gefühlte 70° oder mehr stellte und wir von der einen Seite des Decks auf die andere flogen. Ich habe diese Welle durch Zufall gefilmt und mal onlinegestellt. Man beachte bei dem zweiten Film Christiane, die einst neben mir saß und bei der Welle auf die andere Seite geworfen wurde. Man kann im Hintergrund auch gut sehen wie schräg wir standen, da die Wasseroberfläche schon recht nah an unserem deck dran war. An den Quitschgeräuschen hört man auch gut das wir alle gut am rutschen waren. Im ersten Video sieht man nur den Eingang der Fähre, kann aber auf grund der Fließgeschwindigkeit des Wassers am Boden erkennen wie schnell das Boot schwankte. Als dann die zweite Megawelle kam und ich von oben bis unten nass war, ging ich dann auch wieder rein ins trockene. Nach 45 Minuten Fahrt kamen wir heil und mit allen Mann an Bord auf der Insel an. Resultat: Jedem war schlecht, 2 brachten ihr Frühstück wieder an die Oberfläch (Susi und Eva :D). Auf der Insel, die nicht wirklich viel zu bieten hat außer Natur, liefen wir dementsprechend auf den angelegten Wegen und spazierten so ein wenig über die Insel. Um 14.30 legte die Fähre mit uns dann wieder ab, diesmal war der Wellengang aber um einiges angenehmer, so das alle ohne Übelkeit auf dem Festland wieder ankamen.
Video 1: Schwankungen
http://www.youtube.com/watch?v=YZI2swq0yeA
Video 2: Die böse Welle
http://www.youtube.com/watch?v=qAlbqiEAd8E




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